6. Januar 2023

Der Vesuv steht auf meiner Todo Liste, die Sonne scheint und so fahre ich 50 Minuten zum berühmten Vulkan, welcher einst Pompeji verschüttet hat.


  • Vesuv, ItalienDas wunderschöne Wetter lockt in die Natur. Da ich es während meines ersten Besuches in dieser Ecke wegen strömenden Regens nur halb auf den Vesuv geschafft habe, sollte es dieses Mal klappen. Die Sonne scheint, einzelne Wolken verziehen sich rasch. Ich kaufe mir online ein Ticket, denn vor Ort gibt es keine Kasse und nur schlechtes Netz, wobei es ca. 100 m unter dem Eingang noch eine Hütte mit kostenlosem WiFi gibt, um Tickets online zu buchen.

    Vesuv, ItalienDie Parkmöglichkeiten sind schon recht voll, sodass ich mein Auto recht weit vom Startpunkt aus abstellen muss. Da ich genügend Zeit habe, gehe ich zu Fuß zum Eingang. Für 3 EUR kann man auch einen Shuttle-Bus nehmen. Die Sonne scheint und der Ausblick auf Neapel, Procida und Ischia ist fantastisch. Eine Gruppe Reiter trabt an mir vorbei und grüßt mich mit einem freundlichen “Buon giorno”. Am Eingang wird mein Ticket gescannt und schon geht es weiter zum “gran cono” (großen Kegel) des Vesuv. Auf der Strecke gibt es diverse Souvenirstände und Möglichkeiten, Getränke zu kaufen. Ich habe in meinem Rucksack eine Flasche Wasser dabei. Die warme Jacke brauche ich gar nicht, denn es ist auch am Gipfel angenehm warm, beim Aufstieg mache ich auch die dünne Jacke auf.

    Der Krater des Vesuv ist riesig, der letzte Ausbruch erfolgte 1944. Nach wie vor steigen Fumarole (vulkanischer Dampf) auf. Der Ausblick auf Castellammare und Capri sowie auf Neapel, Procida und Ischia ist herrlich. Man kann leider nicht ganz um den Kegel spazieren. Der Vesuv ist auf alle Fälle ein sehenswerter Vulkan, bei schönem Wetter mit toller Sicht auf die Umgebung.

    Ich mache mich wieder auf den Weg nach unten, um zu Hause einen fantastischen Schweinebraten mit Rotkohl und Semmelknödel zu genießen.

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