• Terrazza dell’amore

    Auf der Terrazza dell’amore wurde die Liebe zwischen dem schrecklichen und zerstörerischen Gott Vulcano und der schönen Göttin Venus, die ihm von Jupiter selbst geschenkt wurde, besiegelt. Der Gott der Zerstörung schuf diese Nische für seine geliebte Venus, indem er mit seinen starken Händen die glühende Lava modellierte, die er selbst vom Ätna in den Fluss Alcantara fließen ließ, um das Wasser für die Bäder seiner schönen Frau zu erwärmen.

    Der schreckliche Gott verbarg diesen Ort vor den Augen der Götter und Menschen, damit nichts die Liebenden bei ihren amourösen Treffen stören konnte. Die Göttin Venus jedoch betrog Vulcano mit Mars, woraufhin dieser, geblendet vom Zorn, das Tal mit schrecklicher Wut verwüstete, die Lava zerbrach und verbog und das Wasser des Alcantara kalt und eisig machte.

    Die Götter und Menschen sahen hilflos dem Zorn des Gottes zu, der schließlich beschloss, den Frauen und Männern den verborgenen Ort zu offenbaren, um ihnen zu erlauben, sich zu lieben und ihre Liebe zu leben. Das Wasser des Flusses blieb für immer kalt, als Strafe für alle, die die Versprechen des Herzens brechen.

    Und in der Tat ist das Wasser in der Alcantara Schlucht sehr frisch. Doch es gibt Unerschrockene, die trotzdem durch das Wasser waten. Wir genießen die letzten Sonnenstrahlen des Tages und die Ruhe der Natur in dieser Schlucht.

    Die Nacht verbringen wir auf dem Agricampeggio Verde Etna, einem wunderschönen kleinen Campingplatz mit modernen, beheizten und sauberen Sanitäranlagen. Man kann dort auch Hütten mieten und es ist ein idealer Ausgangspunkt für den Besuch des Ätna.

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