Das Wetter spielt wieder mit und wir können einen zweiten Tauchgang am Wrack, einem Torpedo- oder U-Boot (es wurde noch nicht identifiziert), machen!

Das Prozedere ist wieder dasselbe wie beim ersten Tauchgang, diesmal jedoch klappt alles und auch meine Ohren erlauben mir einen schnelleren Druckausgleich und somit Abstieg, auch wenn Eileen wieder vor mir unten ist. Aber wir haben das so vereinbart, sie erwartet mich schon am Wrack an der Shotline. Diesmal teilen wir uns auf, jede von uns taucht zuerst eine Seite des Wracks gemütlich ab, dann tauschen wir. So erkunden wir jede Öffnung und versuchen alle Details zu erfassen, während Andrey und Tom wieder an den Geisternetzen arbeiten und Sabine und Tobias fotografieren. Später erhellt mir Andrey mit seinem Flutlicht das Wrack. Da eine ganz leichte Strömung herrscht, wird aufgewirbeltes Sediment schnell “verweht” und die Sicht ist deutlich besser als beim ersten Tauchgang.

Auch diesmal bleiben wir über 45 Minuten am Wrack und haben so wieder eine lange Dekompression vor uns. Im Dekompressionsstop vertrödeln wir die Zeit mit Filmen und Selfies. Nach über 100 Minuten Tauchzeit “fischt” uns Linas mit dem Tauchlift aus dem Wasser.

Glücklich lassen wir den Tauchgang auf der Rückfahrt Revue passieren. Video folgt, daher vorab wieder ein paar Schnappschüsse:

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