Das letzte Novemberwochenende fliege ich wieder nach Neapel. München verlasse ich bei Schneefall und lande bei Regen und Sturm in Neapel. Bereits über Neapel blitzt es ununterbrochen in den Wolken, beim Landeanflug kippt das Flugzeug hin und her, beim Blick aus dem Fenster sehe ich nur dunkle Wolken und Blitze, erst kurz über dem Boden erkenne ich Häuser und Straßen. Allerdings sind die Windböen und der Regen so stark, dass der Pilot die Landung abbricht und durchstartet. So sind wir innerhalb kürzester Zeit wieder weit oben in den dunklen Wolken, bis wir eine Stunde später endlich landen können. Erst als wir in der Parkposition sind, weicht die ganze Anspannung von mir.

Das verlängerte Wochenende genießen wir zu Hause, während der Regen ununterbrochen auf das Dach prasselt. Wir nutzen eine Regenpause für einen Spaziergang auf den Vulkan Solfatara, der keine 15 Minuten  vom Haus entfernt ist. Im Krater sehen wir Schwefelwolken aufsteigen, was uns auf die Idee bringt, die spannende Dokumentation Im Schatten des Supervulkans anzuschauen.

Wir genießen den Ausblick auf das Meer, wo die Sonne versinkt und mit ihren letzten Strahlen die Inseln Ischia und Procida beleuchtet.

Für meine Arbeitskolleginnen bringe ich diesmal die herrlichen Sfogliatelle ricce mit. Das sind gefüllte Blätterteigtaschen und das typischste Dolce Neapels. Ihr müßt diese unbedingt kosten!

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