In der Bucht von Baia liegt eine versunkene Stadt, in der immer noch Ausgrabungen erfolgen. Die Fundstellen liegen in 5 bis 13 m Wassertiefe und können mit Subaia Diving betaucht werden. Meine Freundin will mir diese Besonderheit unbedingt zeigen und so fahren wir, nachdem wir uns am Tag davor angemeldet haben, zur Tauchbasis. Mit dem Kreislauftauchgerät darf man dort leider nicht tauchen, so leihe ich mir ein Jacket, Regler und Flasche. Die geplanten Tauchplätze sind ohnehin nur in knapp 5 m Tiefe.

Ein ausführliches Briefing mit Diashow stimmt uns auf die archäologischen Sehenswürdigkeiten ein. Leider kann man immer nur einen Bruchteil betauchen, da das Areal riesig ist. So lohnt es sich aber, öfter hierher zu kommen. Es werden auch Tauchplätze außerhalb der Bucht angeboten, allerdings habe ich dazu diesmal keine Gelegenheit.

Mit dem Zodiac fahren wir die kurzen Wege zu den Tauchplätzen. Der Guide findet die Fundstellen zielsicher, befreit sie von der Steinschicht, sodass wir sie in Ruhe bewundern, fotografieren und filmen können. Danach werden sie wieder mit den Steinen bedeckt, um sie zu schützen. Kleine Fische freuen sich an dieser “Wühlerei”, denn scheinbar wird so Futter wie auf dem Silbertablett serviert. Die Tauchgänge dauern jeweils knapp eine Stunde und ich bin extrem beeindruckt, wie gut die Mosaik-Fußböden und Marmor-Türschwellen erhalten sind. Ich bin begeistert und weiß, dass ich wieder kommen werde!

Eine Beschreibung der Basis findet Ihr auf der Seite Unterwasserarchäologiepark von Baia.

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